Kommunalpolitik Investitionsprogramm sorgt für mehr Grün in Darmstadt

Die vorliegende Planung zur Gestaltung und Sanierung des Johannesplatzes ist ein gelungenes Ergebnis der Zusammenarbeit von Stadt und ehrenamtlich Engagierten. Die SPD begrüßt das ausdrücklich und freut sich über das Ergebnis.

„Die im November 2008 eingerichtete Planungswerkstatt führte dazu, dass nun ein Gestaltungsplan vorliegt, der im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist. Bei diesem Planungsprozess wurde von Beginn an darauf geachtet, alle Beteiligten einzubinden. Dieses Modell der Bürgerbeteiligung hat Vorbildcharakter“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der SPD im Martins- und Johannesviertel. „Vor allem dem ehemaligen Umweltdezernenten Herrn Klaus Feuchtinger gebührt hier großer Dank. Ohne sein Engagement wären wir heute nicht soweit“, führt Siebel weiter aus.

Der Magistrat hat nun einem Vorentwurf zur Neugestaltung und Sanierung des Johannesplatzes zugestimmt.

Die Bebauung soll am südlichen Platzbereich beginnen. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf 300.000 Euro, von denen zwei Drittel die Stadt trägt. Mit 100.000 Euro beteiligt sich die evangelische Johannesgemeinde zusammen mit dem Förderverein „Initiative Johannesplatz e.V.“ an den Kosten. Eigentümerin des Platzes ist die evangelische Johannesgemeinde Darmstadt, die die Anlage der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Die Planung sieht vor, dass im ersten Bauabschnitt der südliche Teil des Platzes so gestaltet wird, dass er Raum für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und Aktivitäten bietet. „Die 200.000 Euro, die von der Stadt kommen und die weiteren 100.000 Euro von der Johannesgemeinde und dem Förderverein sind eine Investition für die Bürgerinnen und Bürger Darmstadts“, befindet Siebel.

Veröffentlicht am 18.11.2009

 

Kommunalpolitik Planungen für das Nordbad weiter vorantreiben und Finanzierbarkeit sichern

Keine Offenbacher Verhältnisse in Darmstadt

Die SPD-Fraktion hat gemeinsam mit der FDP einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, in dem sie sich dafür einsetzen, dass ein Konzept auf Basis der bereits vorliegenden Planungen zeitnah für das Nordbad/DSW-Freibad entwickelt wird. Im Mittelpunkt sollen die Fragen der Finanzierbarkeit, die Ausrichtung der technischen Verbindung unter Synergieeffekten von beiden Bädern sowie die wirtschaftlichere und vor allem auch ökologische Betriebsführung stehen.

„Wir wollen, dass das neue Schwimmzentrum zum Aushängeschild für die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird und dass hier ein moderner Schwimmkomplex entsteht. Daher setzen wir uns dafür ein, dass geprüft werden soll, ob das Schwimmzentrum im Passivhausstandard gebaut werden kann, um so viel Energie wie möglich zu sparen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Hanno Benz.
Benz weiter: „Weiterhin ist aus unserer Sicht beim Bau darauf zu achten, dass Solaranlagen optimal eingesetzt werden können. Mit einer Solarthermie könnte Wasser erwärmt werden und mit einer Photovoltaikanlage könnte Strom produziert werden. Auch setzen wir uns dafür ein, dass die CO2-Emmissionen durch neue Techniken so weit wie möglich reduziert werden. In diesem Zusammenhang wäre auch zu prüfen, ob der Bau einen Blockheizkraftwerkes sinnvoll wäre. Durch die Nutzung moderner Techniken wäre es möglich, erhebliche Energiekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Hiervon profitieren langfristig alle.“

„Weiterhin sollen auch die Interessen und Bedürfnisse von Schulen und Vereinen berücksichtigt werden. Der Schul- und Vereinssport muss in Darmstadt gesichert werden, hier müssen ausreichend Möglichkeiten gegeben sein. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger, die Schwimmsport außerhalb von Vereinen betreiben, dies auch tun können“, erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Walter Schmidt. „Sport und gerade auch Schwimmen dient der Gesundheitsvorsorge und damit der Prävention von Krankheiten. Weiterhin brauchen wir Schwimmbäder, damit Menschen sich in der Stadt erholen und ausspannen können und dafür nicht lange Wege in Kauf nehmen müssen. Auch deshalb setzen wir uns dafür ein, dass genügend Schwimmmöglichkeiten in der Stadt erhalten bleiben.
Das Schulungs- und Wellnessbad am Woog wird auf alle Fälle solange geöffnet bleiben, bis die Bauarbeiten am Nordbad abgeschlossen sind und das neue Schwimmzentrum den Betrieb aufgenommen hat.“

„Genau aus diesen Gründen brauchen wir ein gutes Konzept mit einer soliden Finanzplanung, um die Bäder und vor allem auch die Qualität der Bäder zu sichern und zu erhalten. In einer Zeit, in der Kommunen, große Probleme haben, Schwimmbäder offen zu halten, bekommt Darmstadt ein neues, modernes Schwimmzentrum, das verkehrsgünstig liegt und damit für viele gut erreichbar ist. Auch das Bessunger Bad konnte erhalten bleiben. All dies ist nur möglich durch eine Umstrukturierung der Bäderlandschaft, die den Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Schulen gerecht wird“, erklärt Benz. „Nur mit einem soliden Konzept können wir verhindern, dass Bäder geschlossen werden. Wir wollen auf gar keinen Fall, dass wir in eine ähnliche Lage wie die Stadt Offenbach geraten, die Bäder geschlossen hat, um Kosten zu sparen. Der langfristige Schaden für eine Stadt, der dadurch entsteht, lässt sich kaum bemessen.“

Quelle: Newsletter der SPD-Fraktion Darmstadt vom 11. September 2009

Veröffentlicht am 11.09.2009

 

Presse SPD Martinsviertel und Johannesviertel begrüßt lokales Dialogforum

Auf nachhaltige Unterstützung stößt der Vorschlag des Oberbürgermeisters Walter Hoffmann, zur Nord Ost Umgehung ein lokales Dialogforum einzurichten. „Wir sind im Martinsviertel als Ortsverein in besonderem Maße von dem Ergebnis des Bürgerentscheids betroffen. Dass bis zu 70% der Anwohner des Rhönrings sich gegen den Bau der Nord Ost Umgehung gestimmt haben, hat uns beschäftigt. Deshalb wollen wir das lokale Dialogforum“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Michael Siebel.
Allerdings müsse dem Dialogforum auch ausreichend Zeit eingeräumt werden, Ergebnisse für die Vorbereitung der Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung zu erarbeiten. „Deshalb sollten die Ergebnisse noch in diesem Jahr vorgelegt werden und die Entscheidung über den Satzungsbeschluss bis dahin ausgesetzt werden“, sagte Siebel. Dies müsse geschehen, um einen ergebnisoffenen Dialog zu ermöglichen. Es müsse aber auch klar sein, dass die Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung getroffen werde.
Nach Auffassung Siebels müsse das Dialogforum umgehend eingesetzt werden damit diesem auch eine ausreichende Zeit von vier bis fünf Monaten zur Verfügung steht.

Veröffentlicht am 10.07.2009

 

Kommunalpolitik Neubau für die Bernhard-Adelung-Schule übergeben

Baudezernent Dieter Wenzel und Schuldezernent Dr. Dierk Molter übergeben Neubau für die Bernhard-Adelung-Schule: „Bauliche Voraussetzungen für anspruchvolle Ganztagsbetreuung sind erfüllt“

Baudezernent Dieter Wenzel und Schuldezernent Dr. Dierk Molter übergaben am Donnerstag (9.) den Neubau der Bernhard-Adelung-Schule (BAS). Die Wissenschaftsstadt Darmstadt investierte für das Gebäude mit 670 Quadratmetern Nutzfläche mehr als 396.000 Euro, hinzu kam eine Förderung des Bundes in Höhe von rund 1.35 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm Zukunft-Bildung-Betreuung (IZBB).

„Das neue Gebäude wird den Schülern zukünftig mit einer Mensa, einer Bibliothek sowie Hausaufgaben- und Betreuungsräumen zur Verfügung stehen. Die neuen Räumlichkeiten schaffen die idealen baulichen Vorraussetzungen für eine anspruchsvolle Ganztagesbetreuung an Darmstadts integrierter Gesamtschule, an der rund 600 Schüler in den Jahrgängen 5 bis 10 unterrichtet werden. Ich freue mich sehr, dass es in einer gemeinsamen Anstrengung von Bund und Kommune gelungen ist, auch die Bernhard-Adelung-Schule entscheidend voranzubringen,“ so Darmstadts Schuldezernent, Stadtrat Dr. Dierk Molter.

„Der Neubau der Bernhard-Adelung-Schule ist durch seine funktionalen und gestalterischen Qualitäten, die raumhohen Verglasungen, das ausgewogene Farb- und Materialkonzept und seine künstlerische Ausgestaltung ein Stück neuer beispielhafter Architektur in unserer Stadt. Aus diesem Grund hat die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen das Gebäude auch als einen Beitrag zum diesjährigen Tag der Architektur ausgewählt,“ ergänzte der Darmstädter Baudezernent Stadtrat Dieter Wenzel.

Der pavillonartige Neubau zwischen dem nördlichen Schulhof der Bernhard-Adelung-Schule und dem Bürgerpark integriert sich in seiner Ausrichtung und Größe in das städtebauliche Gefüge des Schulensembles und der angrenzenden Grünanlagen. Die Mensa kann als zentraler Anlaufpunkt des Schulgeländes angesehen werden, sie öffnet sich nach Süden zum Schulhof. Die Bibliothek und der Hausaufgabenraum richten sich zum Platanenhain und zum Bürgerpark hinaus.
Der neue Baukörper bildet die räumliche Einfassung der nördlichen Pausenfläche der Bernhard-Adelung-Schule. So entsteht eine von der Schule gewünschte Hofsituation, ohne den bisherigen Übergang zum Bürgerpark und zur Bertolt-Brecht-Schule zu beschneiden. Dem Schulhof zugeordnet befindet sich das Foyer, von hier aus werden auf kurzem Weg die Betreuungsräume und die Bibliothek erschlossen.
Der Mensa angegliedert ist eine Küche mit den technischen Voraussetzungen für eine hochwertige Mittagsversorgung.

Die Bernhard-Adelung-Schule ist ein Gebäudeensemble aus dem Jahr 1957, dessen mehrgeschossige Gebäuderiegel windmühlenartig durch überdachte Laubengänge untereinander verbunden sind. Die Schule wurde als Mauerwerksbau mit Putz- und Klinkerfassade in dreigeschossiger Bauweise mit Satteldächern errichtet. In den 80er Jahren entstand im nördlichen Bereich ein eingeschossiger Neubau für Hauswirtschaftslehre und praktischen Unterricht.
Das ursprüngliche Ensemble wurde 2006 als Kulturdenkmal in die Denkmaltopografie der Wissenschaftsstadt Darmstadt aufgenommen.

Quelle: Pressestelle der Stadt Darmstadt

Veröffentlicht am 09.07.2009

 

Stadtteil Siebel: Toilettenanlagen auf dem Spielplatz Friedrich-Ebert-Platz saniert

Nachdem ihn ein Bürger auf die missliche Situation der geschlossenen Toilettenanlage am Spielplatz Friedrich-Ebert-Platz aufmerksam gemacht hat, wendete sich der Stadtverordnete Michael Siebel (SPD) mit einer Kleinen Anfrage an den Magistrat. Die Toilettenanlage war durch Vandalismus zerstört worden und musste daraufhin geschlossen werden. „Der Spielplatz am Friedrich-Ebert-Platz ist beliebt und sehr gut besucht und da müssen einfach entsprechende sanitäre Einrichtungen vorhanden sein“, sagte Michael Siebel.

Der zuständige Dezernent teilte nun mit, dass die Toilettenanlage mittlerweile wieder instand gesetzt wurde und sämtliche Sanitärobjekte und Plexiglasfenster erneuert wurden. Derzeit fehlten noch die beiden Zugangstüren, die aber Ende der 28. Kalenderwoche geliefert werden sollen. Nach deren Einbau und Freigabe durch IDA (Immobilienmanagement Darmstadt) gehen die Toiletten dann wieder in Betrieb.

Veröffentlicht am 06.07.2009

 

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