Pressemitteilungen und Berichterstattung

Siebel: Schulwege werden sicherer durch die Nordostumgehung

Der Stadtverordnete Michael Siebel (SPD) hat sich mit einer Kleinen Anfrage an den Magistrat über die Auswirkungen einer Reduzierung der Verkehrsbelastung informiert.

Konkret fragte Siebel nach den Konsequenzen für die Kinder, deren Schulweg an diesem Gebiet liegt.

Demnach liegen parallel zum Rhönring, an der Vogelsbergstraße und in der Nachbarschaft zahlreiche Schulen, darunter auch die Grundschule Christian Morgenstern Schule.

Alleine diese Schule, die Bernhard Adelungenschule und Bertolt Brecht Schule haben zusammen 1300 Schülerinnen und Schüler, die aus den Wohngebieten Martins- und Johannesviertel kommen und somit mehrmals täglich den Rhönring überqueren müssten.

Hinzu kämen noch ältere Schüler, die mit der Buslinie L kämen.

„Eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens wird ganz erheblich zur Sicherheit der Schulwegs einer großen Anzahl von Kindern beitragen“ folgerte Michael Siebel.

Die Verkehrsbelastung stellt sich nach Auskunft des zuständigen Dezernats folgendermaßen dar:

Gemäß Prognose für 2015:

Ohne Nordostumgehung werden am Tag/24 Stunden am Spessartring 18.800 Kfz erwartet, mit Nordostumgehung reduziert sich diese Anzahl um 50% auf 9.300.

Am Rhönring, je nach Teilabschnitt, wischen 21.200 und 24.100 Kfz ohne Nordostumgehung, mit Nordostumgehung werde eine Menge zwischen 12.800 und 14.300 Kfz erwartet.

Auf die Frage Siebels welche weiteren planerischen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen es nach Realisierung der Umgehungsstraße gebe, verwies der Dezernent auf bereits formulierte Ziele des Verkehrsentwicklungsplanes.

Im Einzelnen wurde ausgeführt, der Rhönring - Spessartring als Hauptverkehrstraße müsse nicht verbindlich auf Tempo 50 festgelegt werden. Auch eine umfeldgerechte Straßenplanung sei wichtig und möglich.

Als Beispiel für Temporeduzierung und Umgestaltung in Darmstadt wurden Michaelisstraße und Heinheimer Straße genannt. Hier wurde bereits abschnittweise Tempo 30 eingeführt und zusätzliche bauliche Maßnahmen umgesetzt, um die Stadtverträglichkeit zu erhöhen.

So sei eine stadtverträgliche Grüne Welle mit Tempo 30 in Hauptverkehrsstraßen denkbar, in den die leistungsfähige Abwicklung des KfZ-Verkehrs nicht in oberster Priorität erfolgen müsse. Zu diesen Straßen würde nach Realisierung der Nordostumgehung auch der Rhönring gehören.

„Die Perspektive auf Tempo 30 macht Mut und Hoffnung für eine sinnvolle Verkehrsentwicklung in Darmstadt“ zog Michael Siebel als Fazit.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 18. Juni 2009

Im Martins- und Johannesviertel entstehen 36 neue U3-Kinderbetreuungsplätze

Neue Betreuungsplätze in der Pallaswiesenstrasse im Jahr 2011

Der Vorsitzende der SPD Ortsvereins Martinsviertel-Johannesviertel, Michael Siebel, begrüßte die Entscheidung des Magistrats, den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige weiter voranzutreiben und dabei vor allem auf ein flächendeckendes Angebot in den einzelnen Stadtteilen Wert zu legen: „Durch die neuen Betreuungsplätzen für unter Dreijährige in der Pallaswiesenstrasse steigt der Versorgungsgrad an Kinderbetreuungsplätzen auch im Martins- und Johannesviertel weiter an. Familien mit kleinen Kindern, die hier leben, können sich freuen!“.

Für den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Wixhausen um 36 neue Betreuungsplätze im Jahr 2011 sind Gesamtkosten in Höhe von 1,5 Millionen eingeplant, wovon die Stadt Darmstadt voraussichtlich knapp eine Millionen Euro tragen wird. Vom Land Hessen wird ein Landeszuschuss in Höhe von 522.000 Euro erwartet. Dies hat der Magistrat der Stadt Darmstadt im Rahmen der Investitions- und Finanzierungsplanung Kinderbetreuung U3 beschlossen.

„Wir werden weiter darauf achten, dass das Martins- und Johannesviertel familienfreundlich bleibt und junge Familien hier gut leben können“, so der SPD-Stadtverordnete und familienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Michael Siebel weiter. Die SPD werde sich wie bisher nicht auf dem bereits geschaffenen ausruhen, sondern sich weiter für die im Stadtteil lebenden Familien stark machen, versprach Siebel abschließend.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 14. Mai 2009

Spenden für Stolpersteine

Spenden für zwei sogenannte Stolpersteine hat die SPD Martins- und Johannesviertel gesammelt. Die Aktion Stolpersteine ist eine Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig und soll an den jeweiligen Wohnorten an die Opfer des NS-Regimes erinnern. In Darmstadt sind bis heute 74 solcher Gedenksteine verlegt worden. Wie es in einer Mitteilung der Partei heißt, übernimmt der Ortsverein die Patenschaft für Dina Mainzer, die im März 1942 deportiert worden ist und für Irwin Neu, der als Zwölfjähriger mit seinen Eltern im Jahr 1942 in das Lager Piasky verschleppt worden ist.

Quelle: Darmstädter Echo vom 9. Mai 2009

SPD Martins- und Johannesviertel geht gut gerüstet ins Jahr

Mit einer klaren Position für den Bau der Nord Ost Umgehung geht der SPD Ortsverein Martins- und Johannesviertel in die kommenden Wochen.
„Die Umgehung wird gerade die Menschen im Viertel entlasten. Sie ist aber auch Voraussetzung für eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung“, sagte der neu gewählte Ortsvereinsvorsitzende Michael Siebel nach einer Klausurtagung des Vorstands.

Deshalb werde der Ortsverein mit Plakataktionen, einer eigenen Zeitung und Hausbesuchen für die Umgehungsstraße werben. „Ich bin sicher, dass der Bürgerentscheid die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung bestätigt, aber wir müssen noch Aufklärungsarbeit leisten. Die überwiegende Anzahl der Menschen im Martinsviertel wollen die Straße“, bewertet Siebel die Stimmung in der Bevölkerung.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der Landtagsabgeordete und Stadtverordnete Michael Siebel zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter sind die Johannesvierteler Stadtverordnete Monika Bradna und der Martinsvierteler Max Reindel. Beisitzer sind Karsten Barginda, Gerd Blisse, Yasemin Aslan, Yeliz Karademir, Burhan Kaplan, Mohamad und Jousef Adam, Klaus Wieland, Daniel Baumgärtner, Elias Dahlhaus, Wolf-Dietrich Schulze,Barbara Lücke, Rosemarie Eberle und Christoph Miemietz. Als Kassierer fungiert Friedrich Rothaug, Schriftführer sind Udo Springfeld und Omar Kassab.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 25. April 2009

SPD-Ortsverein Martins- und Johannesviertel nominiert Michael Siebel als Kandidat für den hessischen Landtag

Der SPD-Ortsverein Martins- und Johannesviertel hat Michael Siebel bei einer Enthaltung nahezu einstimmig zum Kandidaten für den hessischen Landtag nominiert. „Michael Siebel steht für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, für eine Wende in der Bildungspolitik, in der kein Kind zurückgelassen wird ebenso wie für die dringend erforderliche Energiewende, die auch in Hessen zu mehr Beschäftigung führen wird“, so Karsten Barginda, Vorsitzender des SPD-Ortvereins Martins- und Johannesviertel. „Insbesondere ist der Name Michael Siebel verbunden mit der Abschaffung der Studiengebühren, nur mit einer SPD-geführten Landesregierung ist gewährleistet, dass auch in Zukunft keine Unimaut erhoben wird“, führt Barginda weiter aus.

„Das Ergebnis der Diskussion im Ortsverein hat gezeigt, dass Michael Siebel auch weiterhin hohes Ansehen im Viertel genießt und ihm aufgrund seines konsequenten Einstehens für sozialdemokratische Inhalte nach wie vor großes Vertrauen entgegengebracht wird.“

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 21. November 2008

 

Wichtigstes Wahlversprechen umsetzen – Politikwechsel realisieren

Suse Steffes und Karsten Barginda (beide SPD) zu Forderungen der Darmstädter SPD-Basis
In der Darmstädter SPD gibt es einen offensichtlich starken und deutlichen Willen der Parteibasis, dem „Hin- und Her-Gezerre der Fraktionen im Hessischen Landtag in Wiesbaden, durch einen neuen Anlauf zur Bildung einer rot-grünen Minderheitsregierung ein Ende zu machen“. Dies, so Suse Steffes, Vorsitzende des Ortsvereins Mitte und Karsten Barginda, Vorsitzender des Ortsvereins Martins- und Johannesviertel, machten einstimmige Beschlüsse deutlich, die unabhängig voneinander in beiden Ortsvereinsvorständen gefasst worden seien. In ihnen werde die SPD-Landtagsfraktion aufgefordert, Verhandlungen mit den Grünen zur Bildung einer solchen Regierung aufzunehmen, nach deren Abschluss Andrea Ypsilanti für das Amt der Ministerpräsidentin kandidieren solle. Selbstverständlich, so die SPD Politiker, habe es in beiden Vorständen vorher offene und kontroverse Diskussionen über die Unterstützung durch die Partei Die Linke gegeben. Dabei sei fest gestellt worden, dass sich die SPD wirklich darum bemüht habe, ihr diesbezügliches Versprechen durch die Bildung einer Ampelkoalition einzuhalten. Dies sei einzig durch die rein parteitaktische Unbeweglichkeit der FDP verhindert worden. Deren Ziel es offensichtlich von Anfang an gewesen sei, die SPD in diese Situation zu manövrieren, um sie dann parteipolitisch „ausschlachten“ zu können. Der Partei Die Linke müsse sicherlich politisch-moralisch noch einiges abgefordert werden. Die von CDU und FDP jetzt erhobenen Drohgebärden und ihr Propaganda-Geschrei können allerdings nicht vergessen machen, dass beide Parteien die früheren „Blockflöten“ Ost-CDU und LPDP samt Vermögen und Mitgliederbestand „mir nichts, dir nichts“ übernommen haben. Dabei sei allen einigermaßen Kundigen bewusst gewesen, dass diese „Blockflöten“ integraler Bestandteil des SED-Unrechtssystems gewesen seien und die Funktion von politischen Hehlern hatten. Aus diesem Grunde, so Steffes und Barginda, lasse sich die Parteibasis davon nicht beeindrucken und fordere jetzt die Einlösung des zentralen wichtigsten Wahlversprechens, nämlich die Herbeiführung eines Politik-Wechsels in Hessen.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 22. August 2008

Nordostumgehung in greifbarer Nähe

Nachdem nun mit der Erstellung eines Bebauungsplans für die
Nordostumgehung Darmstadts die Realisierung dieser Jahrzehnte alten
Forderung der Sozialdemokraten in greifbare Nähe rückt -, andererseits in
der Öffentlichkeit immer wieder neue Zweifel am Sinn dieser Straße geschürt werden, haben die Martins- und Johannesviertler Sozialdemokraten den städtischerseits maßgeblich mit der Realisierung der Maßnahme betrauten Verkehrsplaner Volker Blees zu einem intensiven Informationsgespräch gebeten. Danach, so die Bilanz des Ortsvereinsvorsitzenden Karsten Barginda, steht auf der Basis seriöser Verkehrsprognosen fest: Die Nordostumgehung wird sensible Bereiche in der Innenstadt, wie etwa das Elisabethenstift, den Cityring und den Rhönring, um 10% bis 50% des Autoverkehrs entlasten. Im Lkw-Verkehr können sogar bis zu 70% der heute die Innenstadt auf der B26 passierenden Fahrten auf die Nordostumgehung verlagert werden.

Die Trasse der Nordostumgehung werde von der B42 im Westen über den
Carl-Schenck- und Martin-Luther-King-Ring zum nördlichen Ende des
Bürgerparks und von dort durch einen rund 2 km langen Tunnel zum Ostbahnhof führen und schließlich am östli­chen Stadtrand in die B26 münden. Der Bau eines Tunnels ver­meide die einst geplante Durch­schneidung der Fasanerie und des Ober­feldes. Zugleich schirmt der Tunnel den Verkehrslärm ab und ermöglicht den kontrollierten Um­gang mit den Fahrzeugabgasen, wie er bisher nicht möglich ist.

In diesem Tunnel, mit 2.035 m Länge, müsse die Luft zirkulation durch
spezielle Lüftungsanlagen unterstützt und sicher gestellt werden. Hierfür
sei ein separater Abluftkamin erforderlich. Dieser Abluftkamin ist Teil
eines Technikgebäudes, in dem neben den Lüftungsanlagen auch betriebs- und sicherheitstechnische Einrichtungen untergebracht sind. Es wird auf dem Geländes des heutigen Sportamt-Betriebshofs an der Kranich­steiner Straße neben dem „Fohlenhof“ errichtet. Die Luft im Tunnel werde von Ventilato­ren angesaugt und mit einer Geschwindigkeit von 15 m/s – das ent­spricht 54 km/h – durch den Kamin ausgeblasen. Bei dieser Geschwindigkeit wird die Abluft rasch in größere Höhen getra­gen und mit der Außenluft verwirbelt. Die Schadstoffe werden dabei extrem verdünnt. Der Betrieb der Abluftanlage wird dem Verkehr angepasst. Maßgabe in allen Situa­tionen sei aber, dass die Tunnelemissionen unschädlich abgeführt werden und alle maßgebenden
Immissionsschutz-Richtlinien eingehalten werden. Dies wäre bereits bei
einer Kaminhöhe von 6 m der Fall. Die Höhe des Kamins wird aber 10 m
betragen. Örtliche Störungen der bodennahe Windverhältnisse durch Bäume und Häuser sowie Inversionswetterlagen haben bei dieser Höhe keinen Einfluss auf die Funktion des Kamins. Oberirdisch wird von dem insgesamt etwa 940 m² großen Gebäude nur ein kleinerer Teil in der Grösse eines eingeschossigen Einfamilienhauses zu sehen sein. Der Kamin selbst ist 10 m hoch und hat einen lichten Durchmesser von rund 3,5 m.
Wie bei jedem anderen Kamin auch – z.B. bei Hausfeuerungsanlagen – wird die Abluft in höhere Luftschichten abgegeben und dort rasch vollständig mit der Umgebungsluft vermischt. Die enthaltenen Schadstoffe werden dabei so verdünnt, dass sie schon in direkter Nähe des Kamins nicht mehr in kritischen Konzentrationen auftreten. Im Unterschied zu Hauskaminen wird die Luft aus dem Abluftkamin aber ausgeblasen, so dass sie auch bei Inversionswetterlagen nicht in Bodennähe gedrückt wird. Das Luftschadstoffgutachten habe gezeigt, dass nach Inbetriebnahme des Kamins alle Grenzwerte eingehalten werden und die Immissionen allenfalls geringfügig ansteigen. Obwohl deshalb eigentlich keine Schadstoff-Filter notwendig sind, so Barginda, begrüßen es die Sozialdemokraten, dass im Bebauungsplan am Abluftkamin für das Betriebsgebäude ein so genanntes Baufenster ausgewiesen wird, das groß genug ist, um eine Filteranlage am
Kamin noch nachträglich unterzubringen. Damit ist sicher gestellt, dass ein
möglicher späterer Filtereinbau nicht an mangelndem Platz scheitert. Volker Blees habe auch sachlich überzeugend zur Frage der durch den Kamin entstehenden möglichen Lärmbelastungen Stellung genommen.
Hauptgeräuschquelle des Abluftkamins seien die Ventilatoren. Diese werden in einem unterirdischen Betriebsgebäude installiert und mit Schalldämpfern versehen. Die Schalldämpfer werden so ausgelegt, dass die Lärmimmissionen durch den Abluftkamin an den nächstgelegenen Wohnhäusern 35 dB(A) nicht übersteigen. Dieses Limit wird auch im Bebauungsplan festgesetzt. Es ist so niedrig, dass die Zunahme des Geräuschpegels gegenüber dem ohnehin vorhandenen städtischen Hintergrundlärm und dem Straßenverkehrslärm für das menschliche Ohr nur wie Blätterrauschen wahrnehmbar sei. Diese und eine Fülle weiterer Informationen sprechen aus Sicht der Sozialdemokraten dafür, trotz der zu erwartenden aber absehbaren Belastungen durch den Bau, keine
weiteren Verunsicherungen aufkommen zu lassen und endlich damit zu
beginnen.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 21. Mai 2008

Fortsetzung erfolgreicher Sanierungspolitik

SPD begrüßt den neuen Fuß- und Radweg zwischen Pankratius- und Ruthsstraße

Die Neugestaltung der Ruthsstraße und die geplante Fuß- und Radwegeverbindung zwischen der Pankratiusstraße und der Ruthsstraße werden vom SPD-Ortsverein Martins- und Johannesviertel als Fortsetzung der bisherigen erfolgreichen Sanierungspolitik im Martinsviertel begrüßt. Die Ruthsstraße, so Ortsvereinsvorsitzender Andreas Rossmann, „ist in einem schlechten Zustand und bedarf einer Erneuerung.“ Außerdem sei die Breite der Bürgersteige zu gering, besonders für Rollstuhlfahrer seien sie kaum benutzbar. Die geplante Fuß- und Radwegverbindung soll den jetzt schon bestehenden Trampelpfad entlang der TU-Gebäude ablösen und eine attraktive Verbindung zur Kindertagesstätte Hedwig-Dohm-Haus und der Schillerschule werden. Geplant ist, die Straße künftig in drei Abschnitte zu gliedern und im Kreuzungsbereich Arheilger Straße eine platzartige Fläche zu schaffen.

Derzeit sind ungefähr 15 Parkplätze im Straßenraum vorhanden. Nach einer Planung, die der Magistrat vorgelegt hat, können zukünftig 18 Parkplätze realisiert werden. Das jetzt vorliegende Planungskonzept wurde mehrfach mit den zuständigen Stellen der TUD-Verwaltung diskutiert und abgestimmt. Da durch die Neuanlage des Wegs an der Pankratiusstraße die Stellplätze für Beschäftigte der TUD auf dem ehemaligen Gelände der Hochschule entfallen, soll im benachbarten Parkhaus der TUD Ersatz angeboten werden. Für die SPD Martins- und Johannesviertel sind die Maßnahmen auch ein Zeichen dafür, dass die Stadt sich auch weiterhin für die Verschönerung und Ausgestaltung des Martinsviertels engagiert.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 10. April 2007

Vertrauen und Dialog sind gefordert

Andreas Rossmann (SPD) zum Streit um die Oettinger Villa

Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Martins- und Johannesviertel Andreas Rossmann fordert von den Konfliktparteien in der Auseinandersetzung um die Oetinger Villa mehr gegenseitiges Vertrauen. „Man sollte mehr miteinander anstatt übereinander reden und aufeinander zugehen“,so der Ortsvereinsvorsitzende. Rossmann war mit einer Delegation seines Ortsvereinsvorstandes zur Generalversammlung der Jugendlichen gekommen, um sich ein Bild aus erster Hand zu machen. Nun möchten die Sozialdemokraten zwischen den Positionen der betroffenen Jugendlichen des Jugendzentrums und des Jugendkulturzentrums sowie der Stadt vermitteln. Diese klafften inhaltlich allerdings kaum auseinander. Die Jugendlichen fordern, wenn überhaupt Umzug, dann Zug um Zug in ein von ihnen akzeptiertes Domizil. Genau dies sei ihnen von der Stadt im Kern auch zugesagt worden. Das Problem sei das Misstrauen mit dem die Jugendlichen alles städtische Handeln oder Nichthandeln beobachteten. Die Stadt habe von den Jugendlichen ein Raumprogramm gefordert und erhalten, das die räumlichen Bedingungen eines neuen Zentrums aus Sicht der Jugendlichen darstellt. Dies sei für die Suche nach einem neuen Standort sicherlich hilfreich. Sie sollten die Bemühungen des Magistrats ernst nehmen. Die von Stadtrat Dieter Wenzel und Bürgermeister Wolfgang Glenz (beide SPD) angekündigte gemeinsame Arbeitsgruppe könnte einer Versachlichung der Diskussion förderlich sein.

Andererseits sollten die Jugendlichen Scharfmacher in den eigenen Reihen zügeln und zumindest zum Versuch einer konstruktiven Mitarbeit anhalten. Zu bedenken sei in diesem Zusammenhang auch, dass die Oetinger Villa baulich inzwischen so abgenutzt sei, dass die Stadt besser früher als später eine Totalsanierung vornehmen müsse. „Das würde dann eine lange Schließung mit weit reichenden Konsequenzen für die Arbeit bedeuten“, so Rossmann abschließend. Die jetzige Situation habe immerhin den Vorteil, dass dies durch eine abgestimmte Übersiedlungsplanung vermieden werden könne.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 24. Mai 2005

Ja zur Ganztagsschule

SPD unterstützt Sanierung und Ausbau der Schillerschule
Die Schillerschule im Martinsviertel ist eine der ältesten Schulen im Stadtgebiet, die noch intakt ist und als Schule genutzt wird. Der Begriff „intakt“ ist relativ, wie eine Delegation des SPD-Ortsvereins Martins- und Johannesviertel mit ihrem Vorsitzenden Andreas Rossmann an der Spitze bei einem Informationsbesuch feststellen musste.

Zwar konnte Schulleiterin Ingrid Kunkel und ihr Stellvertreter Peter Röß den Sozialdemokraten ein umfassendes gegenwärtig von der Stadt durchgeführtes Sanierungsprogramm vorstellen, die genauere Besichtigung des 1878 errichteten Baus zeigte jedoch auch für die kommenden Jahre einen sich abzeichnenden hohen Sanierungsbedarf. Kein Wunder, hat die Schule doch schon eine abnutzungsreiche Geschichte – auch als Hauptschule – hinter sich.

Gegenwärtig besteht sie als Grundschule in der 300 Schüler in 14 Grundschulklassen und 1 Vorklasse unterrichtet werden. Gemeinsam mit der Rektorin verwies die Vorsitzende des Elterbeirats Petra Strübel-Yilmaz, auf die gute soziale Durchmischung der Schüler. Zwar liege der Ausländeranteil bei 30%, trotzdem gebe es eine gute Mischung von Kindern aus bildungsnahen Elternhäusern und sozial schwachen. Dies könne im Sinne des Sozialen Lernens fruchtbar gemacht werden.

Entsprechende Grundsätze der pädagogischen Arbeit sind von der Lehrerschaft formuliert worden. In ihnen geht es u. a. darum, den Schülern durch die Schaffung eines anregenden Lernumfeldes Freude am Lernen zu vermitteln; sie zu einem verantwortlichen Miteinander in dem Konflikte einvernehmlich geregelt werden anzuhalten; individuelle Begabungen und Entwicklung zu fördern; sie zur Selbständigkeit zu befähigen sowie die Eltern und das familiäre Umfeld bei der Bewältigung von Problemen miteinzubeziehen. Die Schule versucht diese Grundsätze auch gemeinsam mit der Betreuenden Grundschule und dem Hort mit zuverlässigen Betreuungszeiten durchzuhalten und hat konsequenterweise auch beantragt in das Programm für Ganztagsschulen aufgenommen zu werden.

Diese Absicht, so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andreas Rossmann, wollen die Sozialdemokraten auf der politischen Ebene unterstützen. Das gleiche gelte für die weiteren erforderlichen Sanierungsmaßnahmen. Dabei sei es besonders wichtig und sehr gut, dass z.Z. eine völlig neue Toilettenanlage für die Kinder gebaut wird. Der Schulhof wird gänzlich zu einer Spiel- und Freizeitfläche mit vielen Aktivitätsmöglichkeiten umgestaltet.

Im Frühjahr 2005 werden beide Baumaßnahmen fertig gestellt sein. Gemeinsam mit den Schul- und Elternvertretern bestand auch Einigung darüber, dass die im Martinsviertel in der Müllerstraße zentral gelegene Schule noch viel stärker in das Stadtteilgeschehen eingebunden werden müsse. Überlegenswert seien Beiträge zur Martinskerb und zum 2005 bevorstehenden Schillerjahr.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 18.Oktober 2004

 

Grenzgang zur Information

Der vom SPD Ortsverein seit einigen Jahren während der Martinskerb veranstaltete Grenzgang ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Kerbeprogramms geworden. In diesem Jahr, so der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Martins- und Johannesviertel Andreas Rossmann, verbinden die Sozialdemokraten mit diesem Gang aber auch noch eine politische Absicht: Sie wollen über den für das Martinsviertel so wichtigen Bau der Nordostumgehung in Tunnellage informieren.

Hintergrund ist die grundsätzliche Infragestellung dieser Straße durch den Stadtverordneten Michael Siebert (OS 3) sowie die Aussage des CDU-Oberbürgermeister-Kandidaten Wolfgang Gehrke bei einer Parlamentsdiskussion über einen Tunnel im Bereich Rosenhöhe, man könne die Mehrkosten möglicherweise durch ein Weglassen des Deckels im Bereich Bürgerpark Nord einsparen. Es sei von Anfang an unstreitig gewesen, dass die Straße für den Rhön- und den Spessartring eine enorme Entlastungswirkung entfalten werde und dass sie aus Lärmschutzgründen „abgedeckelt“ durch den Bürgerpark geführt werden soll. Das jetzt eine solche Diskussion begonnen werde, sei geradezu unverantwortlich, nachdem die Straße dank des Engagements von Walter Hoffman, MdB, endlich in die oberste Finanzierungspriorität gekommen sei. An der Rosenhöhe soll der Tunnel gebaut werden, dies aber nicht zu Lasten der Rhönringanwohner, die seit Jahrzehnten mit das höchste Verkehrsaufkommen der Stadt vor ihren Fenstern ertragen müssen.

Deshalb, so Rossmann, werde der Grenzgang am Samstag, 11.09.04 um 10.30 Uhr, am Hahne-Schorsch-Platz beginnend, den Rhönring hoch bis zum Ostbahnhof – und dann dem Verlauf der Nord-Ost-Umgehung durch den Bürgerpark Nord, bis hin zum Martin-Luther-King-Ring, folgen. Ein Mitglied der Straßenverkehrsbehörde werde sachdienliche Erläuterungen und Hinweise zum Trassenverlauf und technischen Details des Baus geben. Eine Zwischenrast ist am Fohlenhof eingeplant und zum Schluss gibt es auf dem Riegerplatz Deftiges aus Bullis Suppenkessel. Durch eine möglichst zahlreiche Teilnahme sollten die Martinsviertler ihr Interesse am Bau dieser wichtigen Umgehungsstraße bekunden.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 6. September 2004

Altenheim Schwarzer Weg wird H-Bus-Haltestelle

Andreas Rossmann (SPD) über einen Kompromiss
Ein „annehmbarer guter Kompromiss“ über die Linienführung des H-Busses im Bereich des Komponistenviertels, sei das Ergebnis eines intensiven guten und somit erfolgreichen Gesprächs des SPD-Ortsvereins Martins- und Johannesviertel mit Baudezernent Dieter Wenzel. Diese Auffassung vertritt der Ortsvereins-Vorsitzende Andreas Rossmann in einer Presse-Mitteilung.

Der Kompromiss sehe erstens vor, dass der H-Bus nicht durch die Flotowstraße fahren werde. Und zweitens, dass der von den Anwohnern, insbesondere den Eltern deren Kinder dort zum Kindergarten gehen, besonders befürchtete „Ausbau des Schwarzen Weges zur Rennstrecke“ nicht stattfinden werde.

Stattdessen werde eine Neugestaltung der Straße mit neuen verkehrsberuhigenden Maßnahmen vorgenommen. Dazu sollen – so Baudezernent Wenzel - die Wünsche der Bürger berücksichtigt werden. Diese sollen Gelegenheit bekommen, im Rahmen einer Bürgersprechstunde im Altenheim Schwarzer Weg, ihre Vorschläge einzubringen. Zu dieser Sprechstunde soll rechtzeitig in geeigneter Form öffentlich eingeladen werden. Wie Rossmann weiter mitteilt, soll am Ende des Schwarzen Weges vor der Brücke ein Kreisel geschaffen werden, um die Haltestelle dann unmittelbar vor dem dortigen Altenheim einzurichten. Der Bus werde bis 20 Uhr im 30 Minuten-Takt fahren, allerdings voraussichtlich nicht an Sonn- und Feiertagen. Da die Straßenbahnlinie nach Kranichstein gut angenommen wird und damit die Grundversorgung deckt, werde der H-Bus zum Kesselhutweg auch auf einen 30-Minuten Takt eingeschränkt, sodass der Bus dann im Wechsel in den Schwarzen Weg bzw. zum Kesselhutweg fährt.

Der SPD Ortsverein begrüßt es, dass Stadtrat Wenzel mit diesem Konzept auf die Bedenken vieler Bürger eingeht und dass mit diesem Ergebnis einerseits die Verkehrsberuhigung im Schwarzen Weg erhalten, andererseits die ÖPNV-Anbindung des Stadtteils verbessert werden kann.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 25. August 2004

Mehr Verkehrssicherheit für Kinder im Martinsviertel

Andreas Rossmann (SPD) erfreut über kleine aber wichtige Erfolge

Die Verkehrssituation im Martinsviertel und insbesondere die Verkehrssicherheit für Kinder ist ein Dauerthema dessen sich die SPD angenommen hat. Bereits im November 2003 haben die Martinsviertler Sozialdemokraten deshalb bei einer Veranstaltung für Kinder eine Plakatwand aufgestellt auf der Kinder und Eltern ihre Kritik und Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit im Stadtteil machen konnten, um diese dann an das Verkehrsdezernat zwecks möglicher Abhilfe weiter zu reichen.

Andreas Rossmann, neuer Vorsitzender des inzwischen neu gebildeten SPD Ortsvereins für das Martins- und Johannesviertel, berichtet jetzt erfreut über drei kleine aber wichtige Erfolge dieser Aktion: So werde die Kreuzung Erbacher Straße/Stift-straße jetzt westlich durch ein Warnschild „Kinder“ und östlich durch ein solches Piktogramm sicherer gemacht. An der Nordwestecke des Friedrich-Ebertplatzes, wo die Sichtverhältnisse für Kinder durch parkende Autos zur Schuknechtstraße sehr eingeschränkt seien, sollen die Holzpflöcke für die parkenden Autos so versetzt werden, dass eine freie Querungsstelle mit guten Sichtverhältnissen in die Kurve zur Schuknechtstraße entsteht. Last not least hat die Behörde auch noch zugesagt bei der in Angriff genommenen Umgestaltung der Pankratiusstraße im Bereich der Kindertagesstätte Hedwig-Dohm-Haus die bemängelten Sichtverhältnisse für Kinder auf jeden Fall zu verbessern.

Für Rossmann ist es besonders erfreulich, dass die Verwaltung die Anliegen der Kinder so ernst genommen und geprüft hat, wie es sich für eine „kinderfreundliche Stadt“ auch gehört.

SPD Martinsviertel-Johannesviertel am 17. Juni 04

 

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