Johannesviertel
Das Johannesviertel ist eines der schönsten Gründerzeitviertel Darmstadts. Von den Zerstörungen des 2. Weltkriegs weitgehend verschont, hat das Viertel eine Reihe sehr schöner denkmalgeschützter Häuser. Zum Johannesviertel gehört auch das Gewerbegebiet, das momentan in vielfacher Hinsicht vor einem Umbruch steht.
Johanneskirche

"Wenn man durch's Johannesviertel geht, fühlt man sich richtig wohl, weil hier alles so grün ist", sagte einmal ein Besucher.
Offene Bibliothek

Im Johannesviertel finden Sie außerdem die einzige "Offene Bibliothek" Hessens, ein wetterfester Bücherschrank auf der Straße, der Leseratten Tag und Nacht offensteht. Die Bibliothek wurde Weihnachten 1996 von einer privaten Initiative aufgestellt und hält beinahe 500 Bücher bereit.
Martinsviertel

Das Martinsviertel - im Volksmund auch "Watzeverdel" genannt, weil hier früher der städtische Eber beheimatet war - ist der älteste Darmstädter Stadtteil außerhalb der Stadtmauern.

Das Martinsviertel hat sich über Generationen entwickelt und verändert sich bis in unserer Tage. Manche Narben zeugen von der Gewalt vergangener Zeiten. Das Viertel hat die Torturen der Geschichte leidlich gut überstanden. Man kann heute in seinen Straßen, an seinen Fassaden, die Geschichte dieser Stadt studieren wie in einem Buch.
Heute erlebt das Viertel einen neuen Aufstieg, gewinnt neue Lebensqualität als geschätztes Wohnviertel. Hier hat Darmstadt seine Wurzeln, hier - links und rechts der Heinheimer Straße - sind die Heiner zu Hause. Mit einem großen Teil ausländischer Mitbürger und sehr vielen Studenten, die nur vorübergehend im Martinsviertel wohnen, besitzt unser Stadtteil eine Bevölkerungsstruktur, die keinem anderen in Darmstadt vergleichbar ist. Dem Bedürfnis der Studenten angepasst ist die Vielzahl kleiner Kneipen und Gaststätten, insbesondere in der Nähe der Technischen Universität. Ein ganz anderes Flair haben dagegen die Gaststätten der "echten" Martinsvierteler, die sich hier zum Frühschoppen einfinden oder nach getaner Arbeit Erfahrungen austauschen oder einfach nur ein Bierchen oder ihren Äppler trinken. In diesen Gaststätten treffen sich alle Schichten der Gesellschaft, der Handwerker, der Arbeiter und Arbeitslose ebenso wie der Rentner, der Architekt, der Kaufmann, der Anwalt oder Beamte.
Porzellanschlösschen

Das »Porzellanschlösschen« (Prinz–Georgs-Palais), Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, beherrbergt eine umfangreiche Sammlung aus Gebrauchsporzellan und Puppen aus dem Rokoko.
